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Neuigkeiten
**************************************************************************** Jetzt geht es rund bei Christinas Puppenkindern. Ab sofort gibt es hier nur noch Puppen mit runden, aufgestickten Augen. Das hört sich jetzt ziemlich streng an, da meine Häwelpuppen für gewöhnlich Sternchenaugen haben. Aber das soll sich jetzt ändern. Denn wenn man vier Webseiten zur Verfügung hat, kann man auch mal etwas anderes ausprobieren und ein kleines Reich für Häwelpuppen mit runden Augen erscheint mir lohnenswert. Puppen mir runden Augen haben zudem eine ganz andere Ausstrahlung als Puppen mit Sternchenaugen. Abgesehen davon, dass man meinen könnte, dass die runde Augenform realistischer aussieht, scheint auch der Charakter des Puppenkindes ein anderer zu sein. Auf mich wirken sie einheitlicher, der Gesichtsausdruck ist klarer definiert, da die runden Augen dominanter wirken als die Sternchenaugen. Aber andererseits ist die Mimik so frei, dass sie bei genauerem hinsehen alles mögliche wiedergeben kann. Puppen mit runden Augen lassen der kindlichen und auch der erwachsenen Fantasie mehr oder weniger Spielraum. Erwachsene sind in der Regel schneller entschieden, der Puppe einen Gesichtsausdruck oder eine Stimmung zuzusprechen. Wir betrachten die Puppe passiv, indem wir nur die äußere Hülle wahrnehmen. Der erste Eindruck zählt. Da heißt es dann, die Puppe wirkt lieb, weil sie so verträumt nach oben schaut oder sie sieht frech aus, mit ihren seitlich abstehenden Zöpfen oder sie guckt traurig, weil sie das Köpfchen nach unten geneigt hält. Doch für kleine Kinder ist das Gebaren der Puppe viel entscheidender als das Aussehen. Für das Kind ist die Puppe immer aktiv. In deren Vorstellungskraft kann sie weinen, selbst wenn keine Tränen zu sehen sind oder sie lacht, selbst wenn der Mund so klein ist, dass es eher so aussieht als würde sie sich jedes noch so kleine Lächeln verkneifen. Und wenn die Puppe schlafen soll, können die runden Augen von Vorteil sein, da sie auch die Form von geschlossenen Augenliedern haben. Die Puppe lebt, weil sie neben ihren äußeren Reizen auch einen Willen bekommt. Zwar geht dieser Wille immer vom Kind aus, aber das "Beleben" einer Puppe, spricht ihr ungleich mehr Bedeutungen zu als wir Erwachsenen jemals in eine Puppe hinein interpretieren könnten. Es gibt aber noch andere Wege, abgesehen von der kindlichen Fantasie, die den Charakter einer Puppe unterstreichen können. Farben haben nicht nur eine symbolische Bedeutung ( z.B für Liebe oder Hoffnung) sie können auch eine gewisse Stimmung in uns hervorrufen. Rot weckt Energien und macht selbstbewusst, blau wirkt hingegen beruhigend und lila soll angeblich die Kreativität fördern. Außerdem gibt es die Verbindung zwischen Typen und Farben. So soll ein Mensch, gemessen an seinen äußeren Merkmalen wie Haar, Augen und Hautfarbe bestimmte Farben tragen, die zu seinem Typ passen. Auf diese Weise setzen wir Farben mehr oder weniger bewusst in unserem Alltag ein. Ein anderer Zweig, der leider wenig geschätzt und daher oft vom Baum zurückgeschnitten wird, wird zumindest von der Waldorfpädagogik aufrecht erhalten. Hier stehen Farben für Temperamente. Rot ist cholerisch, Blau ist melancholisch, Grün ist sanguinisch und Rosa ist phlegmatisch. Die Temperamentenlehre stammt bereits aus der Antike, doch aus pädagogischer Sicht gilt sie heute als veraltet ( wohl gemerkt nicht bei allen Pädagogen ;-), da der Hintergedanke aber durchaus seine Berechtigung hat, lohnt es sich einmal sein Augenmerk darauf zu richten. Deswegen habe ich eine neue Rubrik mit dem Namen "Vier Temperamente" eingerichtet, die sich noch einmal ausführlicher mit diesem Thema auseinander setzt. Auf die Puppen bezogen sollte man dies allerdings nicht allzu ernst nehmen. Wenn ich Puppen in rot kleide, muss das nicht bedeuten, dass sie deswegen cholerische Züge bekommt ( wie stark rot aufgemalte Wangen, welche die Zornesröte darstellen sollen ;-)). Ich denke nur, dass es ein schönes Sinnbild ergibt, wenn man gemessen an dem Temperament seines Kindes, auch Kleidung in der entsprechenden Farbe bevorzugt. Auf der anderen Seite kann man die Farben aber auch aktiv nutzen. Zum Beispiel, wenn rote Kleidung wie ein Muntermacher auf das Kind wirken soll. So kann auch ein phlegmatisches Kind, die Farbe rot annehmen, selbst wenn das gegen den pädagogischen Hintergrund verstoßen würde. Aber wie ich schon sagte, sollte man einen gewissen Abstand zu den Dinge zu bewahren, um sich mit der Frage, welche Puppe am besten zum eigenen Kind passt, nicht verrückt zu machen. Die Puppe muss in erster Linie gefallen. Auch Eltern sollten Sympathie für eine Puppe empfinden können, egal welche Ansichten sie in Hinblick auf die Farben und Temperamentenlehre vertreten. Ich habe mir vorgenommen, möglichst einmal in der Woche, eine neue Puppe auf diese Seite zu bringen. Diese Puppen können ganz unterschiedlich sein und damit ich niemanden mit meinen "Vier Temperamenten" verwirre, werden die verschiedenen Puppentypen auch weiterhin in den passenden Rubriken wie Babypuppen, Puppenkinder etc. untergebracht sein. Lediglich in der Rubrik "Vier Temperamente", kann man sich noch einmal die selben Puppen in den bevorzugten Farben anschauen. Was ich damit genau meine, kann man sich am besten selber anschauen, wenn man sich kurz durch die Rubriken klickt. Für den Anfang habe ich zwar nur zwei Puppen ausgestellt, aber in den nächsten Wochen sollen die Rubriken anwachsen. |
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